Andreas Dezelski
Andreas DezelskiGo-to-Market Mentor, Coach und Interim

Alle schwärmen vom Produkt. Trotzdem kauft es niemand.

Ich übersetze Produktsprache in Marktsprache. Go-to-Market für Gründerteams, EXIST-Teams und Startup‑Programme.

Kostenlos, 15 Minuten: Ich lese euer Deck oder eure Website wie ein Kunde. Ihr hört, was ankommt und was unterwegs verloren geht.

ProduktspracheLogistik
So steht es im Deck
Dieselbe Technologie. Anderer Satz.

Mentor bei Startup Factories und Acceleratoren bundesweit · Ex-Tech-Founder · Second-Time-Founder (navonex)

Warum gute Technologie nicht ankommt

Die stille Post

Du sprichst mit dem Techniker. Er versteht alles.

Kluge Fragen, Nicken, Interesse. Bis hierhin läuft es.

Er erzählt es der Werksleiterin. Ohne dich.

Aus 20 Minuten werden zwei Sätze. Die Technik bleibt, der Nutzen fällt raus.

Die Werksleiterin bringt es zur Geschäftsführung.

Dort zählt nur: Was bringt es, was kostet es, was riskieren wir.

Was diese Kette nicht übersteht, wurde nie gesagt.

Deshalb bauen wir einen Anker, der auf jeder Ebene dasselbe bedeutet.

Coaching-Formate

Vom Impuls bis zur Programmphase.

Jedes Format läuft in vier Schritten: Leseprobe, Lücke, gemeinsamer Anker, Playbook. Im Workshop einmal für alle, im 1-on-1 und im Sparring bis zum fertigen Fundament. So arbeite ich →

2 bis 3 Stunden

Workshop vor Ort

Eine Kohorte im Raum, alle starten vom selben Punkt.

2 bis 3 Stunden, remote

Workshop digital

Dieselbe Übung, remote. Für verteilte Kohorten.

60 Minuten

1-on-1

Für ein Team, wenn es tiefer gehen soll. Am eigenen Fall.

6 bis 12 Wochen

Sparring

Positionierung, die sich mit dem Team entwickelt.

Beispiel aus der Praxis

So sieht ein Workshop bei mir aus.

Das Folien-Set vom 7. Oktober 2026 bei der Goethe Startup School des Goethe-Unibators, Folie für Folie, mit Sprechernotizen. Zugangswort auf Anfrage.

Folien ansehen →

Interim für Scale-ups

Vertrieb skalieren ohne Fundament wird teuer.

Zwei Wege, die fast nie klappen.

  • Mehr Leute, kein Fundament.Jeder verkauft anders, keiner weiß, was wirkt.
  • Eine Person für alles.Fundament bauen und nebenbei Cold Calls, Content, Kampagnen: die Quadratur des Kreises.

Wer täglich Cold Calls macht, ist Junior. Der lernt GTM auf eure Kosten.

Gerade in technischen Märkten, wo alles gleich klingt, geht das nicht in einer Person.

Erst das Fundament, dann die Masse.

Ich baue in drei Monaten das Fundament: Wer kauft, warum, mit welchem Satz, über welchen Kanal. Danach setzt euer Team um, ohne auf eure Kosten zu lernen.

Was es kostet, wenn jemand auf eure Kosten lernt

Die Rampe.

Produkt gebaut Erste Kunden über die Gründer Ihr seid hier Wachstum durch Personal teuer, langsam, lernt auf eure Kosten Wachstum mit Fundament Interim baut, euer Team setzt um
Teuer und langsamSenior suchen

Sechs Monate offene Stelle, und am Ende jemand, der euren Markt erst lernen muss. Fundament: null.

Lernt auf eure KostenJunior macht alles

Zwölf Monate Gehalt, gut 200 verbrannte Erstkontakte, ein Jahr ohne belastbare Positionierung. Weil GTM auf eure Kosten gelernt wird.

Der HebelInterim, dann euer Team

Drei Monate Fundament. Danach setzt euer Team um, ohne teure Senior-Gehälter, mit Skript, Botschaft und Kanal, die stehen.

Andreas DezelskiDrei Monate: ichDanach: euer Team
Die Rechnung

Dieselben zwölf Monate, in Kostenfaktoren.

Was Personal, Suche und Einarbeitung kosten, relativ zum Interim-Weg. Bandbreite, beispielhaft.

Senior-SucheRecruiter, offene Stelle, Einarbeitung ohne Ergebnis
3 bis 4×
Junior macht allesGehalt plus verbrannte Kontakte und ein verlorenes Jahr
2 bis 3×
Interim, dann euer Teamdrei Monate Fundament, danach Umsetzung ohne Senior-Gehälter
1×
Andreas Dezelski

Ich kenne beide Seiten.

Ich habe ein Produkt zuerst gebaut und den Markt danach verstanden. Heute gründe ich zum zweiten Mal und stecke selbst wieder in GTM, Fundraising und ersten Kunden.

Ich lese eure Technologie wie ein Entwickler und euer Deck wie ein Kunde.
Selbst
verkauft
Eigene Akquise und Abschluss, siebenstellige Umsatzverantwortung, 2.500 Inbound-Leads im Jahr
Selbst
finanziert
Siebenstellige VC-Fundings in mehreren Phasen, als CEO eines AI-SaaS
Selbst
gegründet
Zweimal gegründet, aktuell navonex. 15 Jahre geschäftsführender Gesellschafter mit eigener P&L
Selbst
entwickelt
Dipl.-Informatiker und Betriebswirt, RoboCup-Weltmeister in KI. Tagesgeschäft mit Wissenschaft und PhDs
Einmal rundherum: wer ich bin

One more thing · Agentic AI

Outreach Intelligence.

Mein eigener Hintergrund: Für meine zweite Gründung haben wir uns eigene Werkzeuge gebaut. Agentische KI, die recherchiert und anspricht, so gründlich wie von Hand, nur für jeden Kontakt. Gemacht für komplexe Produkte und Märkte mit mehreren Entscheiderebenen, in denen die Person, die kauft, nicht die ist, die ihr zuerst erreicht. Wie Outreach dort geht, bringe ich als Add-on mit.

MarktsignaleWer hat gerade das Problem,
das ihr löst?
ZielgruppeUnternehmen mit Kaufdruck,
nicht ganze Branchen.
AnsprechpartnerVerifiziert. Sanity-Check
statt Datenbank-Raten.
KontextHistorie, Verbindungen,
gemeinsame Bezüge.
NachrichtIndividuell, auf jedem Kanal.
LinkedIn, Mail, was passt.

So sieht der Unterschied aus.

Links die Nachricht, die der Kunde löscht. Rechts die, auf die er antwortet.

Vom Kunden gelöschtMassen-Mail
An: {Vorname} · Betreff: Kurze Frage, {Firma}
Hallo {Vorname}, ich habe gesehen, dass Sie bei {Firma} im Bereich {Abteilung} arbeiten. Wir helfen Unternehmen wie Ihrem, effizienter zu werden. Hätten Sie 15 Minuten für ein Gespräch?
LückentextSequenz 3 von 7Inhalt beliebigIm ersten Satz erkannt
Kunde antwortetOutreach Intelligence
An: Frau Weber, Werksleitung · Betreff: Ihre zweite Linie in Hanau
Hallo Frau Weber, Sie haben im Mai die zweite Linie hochgefahrenMarktsignal, und 2023 bei Contigo den Rollout verantwortetHistorie. Bei Anlaufphasen mit gemischtem TeamKontext sehen wir Störungen 20 Minuten früher. Ihr Kollege Herr AydinVerifiziert kennt uns aus Ludwigshafen.
Signal gefundenAnsprechpartnerin verifiziertHistorie recherchiertAgentisch, jeder Kanal
Antwort von Frau WeberGerne. Passt Donnerstag um 10? Ich bringe Herrn Aydin mit.

Das Playbook

Vier Fragen, mit denen ihr danach jedes Kundengespräch prüft.

Stellt euch vor, der Kunde hätte gekauft, und ein Jahr später nimmt man ihm eure Lösung wieder weg. Steigen ihm die Mitarbeiter aufs Dach, sieht man es im Quartal, oder steht der Prüfer vor der Tür? Dann habt ihr euren Kaufgrund, in Euro. Ändert sich nur eine Nachkommastelle in einem Report, den niemand liest, fehlt die Substanz.

Selten die Person, mit der ihr sprecht. Laufendes Budget oder Investition bestimmt, wer am Tisch sitzt. Und jeder dort fragt zweimal: Was bringt es dem Unternehmen, was bringt es mir, auch für die Laufbahn? Wer nur das Erste beantwortet, bekommt Zustimmung und keinen Fortschritt.

Erklärt jemandem euer Produkt. Lasst diese Person es einem Dritten erklären. Was dann noch ankommt, ist eure Botschaft. Sie muss ohne euch bis zu dem kommen, der entscheidet.

Der stärkste Wettbewerber heißt "so lassen, wie es ist". Das Jetzt braucht einen Anlass, den der Kunde nicht gewählt hat: neue Linie, Audit, neuer Chef, Frist. Das Ihr braucht einen Satz, den kein Wettbewerber nachsprechen kann, weil nur ihr ihn belegt.

Besteht ihr den Stille‑Post‑Check?

Schickt mir Deck oder Website. Ich lese es wie ein Kunde und sage euch in 15 Minuten, was ankommt. Ein Nein ist auch ein Ergebnis.